Aufmaß per Sprache — wie aus zwei Sätzen eine Position wird
Aufmaß ist die Grundlage jeder Abrechnung — und gleichzeitig der Schritt, der am häufigsten hakt. Auf dem Dach, im Heizungskeller oder mit Handschuhen am Bohrhammer hat niemand eine Hand frei, um Maße in eine App zu tippen. Also landen sie auf einem Zettel, im Kopf oder gar nicht. Am Abend fehlt dann die Hälfte.
Warum digitales Aufmaß auf der Baustelle oft scheitert
Die meisten Aufmaß-Tools sind für den Schreibtisch gedacht: Formulare, Felder, Dropdowns. Auf der Baustelle ist das zu langsam. Die Folge:
- Maße werden später aus dem Gedächtnis nachgetragen — ungenau.
- Material wird vergessen, weil es nicht im selben Moment erfasst wird.
- Die Übertragung vom Zettel in die Software ist Doppelarbeit.
Das Ergebnis ist immer dasselbe: Zeitverlust und Positionen, die bei der Rechnung fehlen.
Sprache ist die schnellste Eingabe, die es gibt
Reden geht schneller als tippen — besonders mit dreckigen Händen. Ein gesprochener Satz wie „Wohnzimmer gespachtelt und gestrichen, ca. 48 Quadratmeter, zwei Anstriche" enthält alles, was eine saubere Leistungsposition braucht: Tätigkeit, Fläche, Menge.
Die Kunst ist, aus diesem Satz automatisch eine strukturierte Position zu machen. Genau das macht Skava:
- Aufnehmen — du sprichst ein, was war, direkt vor Ort.
- Skava ordnet — Transkript, Leistung, Menge, Einheit und Material werden erkannt und ins richtige Projekt gelegt.
- Prüfen & abrechnen — du bestätigst die vorgeschlagenen Positionen, daraus wird Aufgabe oder Rechnung.
So wird aus zwei gesprochenen Sätzen am Vormittag eine fertige Position — ohne zwei Stunden Büro am Abend.
Für jedes Gewerk anders, im Prinzip gleich
Ob Quadratmeter beim Maler, Rohrmeter bei SHK, Dachfläche beim Dachdecker oder Pflasterfläche im GaLaBau — das Prinzip bleibt: einsprechen statt eintippen.
Mehr zum Workflow gibt es auf der Startseite und im Wiki. Probier es auf der nächsten Baustelle einfach aus: ein Satz, und die Position steht.