Räume in 3D scannen und nachträglich ausmessen, direkt vom Handy
Jeder kennt die Situation: Du warst auf der Baustelle, hast das Wichtigste gemessen, und drei Tage später beim Angebot fehlt genau das eine Maß. Die Wand neben dem Fenster. Der Abstand zur Steckdose. Also nochmal hinfahren, oder schätzen und hoffen. Genau dafür gibt es jetzt in Skava die 3D-Raumerfassung. Du scannst den Raum einmal in 3D und kannst danach beliebig oft nachmessen.
Einmal durch den Raum, fertig ist der Scan
Der Scan läuft direkt über die Handykamera. Du gehst einmal langsam durch den Raum, und die App legt live ein Gitternetz über alles, was sie erfasst. Oben siehst du dabei schon die ungefähre Grundfläche in Quadratmetern.
Ein Hinweis vorweg: Der Scan nutzt den LiDAR-Sensor. Den haben aktuell die iPhone-Pro-Modelle (ab iPhone 12 Pro) und die iPad-Pro-Geräte. Auf einem Handy ohne LiDAR taucht die Funktion gar nicht erst auf. Wir schauen uns an, was auf anderen Geräten möglich ist, aber ehrlich gesagt ist es heute ein iPhone-Pro-Feature.

Das ist kein Laser-Aufmaß auf den Millimeter, sondern eine grobe, saubere Erfassung. Für ein erstes Angebot, für die Materialschätzung oder um im Büro noch zu wissen, wie der Raum aussah, reicht das in den allermeisten Fällen völlig.
Nachträglich ausmessen, ohne nochmal hinzufahren
Der eigentliche Vorteil kommt danach. Der fertige Scan liegt als drehbares 3D-Modell im Projekt. Du tippst zwei Punkte an, und Skava zeigt dir die Distanz.

Wandbreite, Türhöhe, Abstand zwischen zwei Anschlüssen: alles lässt sich im Nachhinein am Modell abgreifen. Das spart die zweite Fahrt und den Anruf beim Kollegen, der gerade noch auf der Baustelle steht.
Sehen, wo die Anschlüsse sitzen
Weil der ganze Raum texturiert erfasst wird, siehst du später auch, wo Steckdosen, Anschlüsse, Rohre oder Schalter sitzen. Du drehst das Modell, schaust dir die Wand von vorne an und markierst, was wichtig ist.

Für den Elektriker heißt das: die Position der Dosen ist dokumentiert. Für den Maler: die Flächen sind klar. Für die Übergabe: es gibt einen echten räumlichen Nachweis, wie der Raum vor der Arbeit aussah.
Ähnlich wie Polycam, aber im Handwerks-Workflow
Wer sowas schon kennt, denkt vielleicht an Polycam oder ähnliche Scan-Apps. Die sind gut, aber sie sind eine eigene Insel. Der Scan liegt dann in einer weiteren App, getrennt von deinem Auftrag, deinen Fotos, deiner Rechnung.
In Skava landet der Scan direkt im richtigen Projekt, neben den Sprachmemos, Aufgaben und der späteren Rechnung. Kein Export, kein Hin- und Herschieben zwischen Programmen. Der Raum gehört zum Auftrag, so wie es sein sollte.
Die 3D-Raumerfassung ist noch jung und wir bauen sie weiter aus. Wenn du sie ausprobierst und Feedback hast, schreib uns. Genau das hilft uns gerade am meisten.